23. Juli 2016
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Pod- und Vodcasts in den Bildungswissenschaften
EUR 12,99 (E-Book)
EUR 13,99 (Buch)

Seiten: 21
Verlag: Grin Verlag
Autor: Dennis Nolte
Jahr: 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 364099339X
ISBN-13: 978-3640993390
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Beschreibung, Umsetzung und Reflexion eines eigenen Podcasts

Eine der wesentlichen Intentionen bei der Erfindung des Internets war es, ein Medium zu schaffen, in dem Menschen sich treffen, zusammen lesen und arbeiten können, auch wenn sie sich an unterschiedlichen Orten befinden. Zum einen ging dieser von Tim Berners-Lee (geb. 1955) – dem Erfinder des Internets – gehegte Traum 1993 mit der Entwicklung des ersten Internetbrowsers (vgl. Richardson 2011, 15) und zum anderen mit dem ab etwa 2004 aufkommenden Web 2.0 in Erfüllung (vgl. Alby 2008, 15). Somit war es jetzt den Nutzern des Internets nicht nur möglich, von einem beliebigen Punkt in der Welt Daten abzufragen und so mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, sondern auch ein aktiver Bestandteil des Webs zu werden. Im Internet der zweiten Generation besitzt man nämlich zusätzlich eine bestimmte Online-Identität, mit der man sein Wissen aktiv in die semantischen Strukturen des Webs beispielsweise in Weblogs, Wikis, sozialen Netzwerken sowie Podcasts einbringt und so einen regen Wissensaustausch der Benutzer untereinander anregt (vgl. Bastiaens et al. 2010, 19). Doug Rushkoff (2004) spricht in seinem Podcast „Renaissance Prospects“ sogar darüber, dass sich die Menschheit in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen befindet, ähnlich wie dies damals in der Renaissance der Fall war. Das Internet mit seinem umfassenden Wissensbestand fördert durch die aktive Teilnahme jedes Einzelnen eine „Gesellschaft von Autoren“. Somit schreibt die Menschheit mit der Teilnahme aller, welche über einen Internetzugang verfügen, ihre eigene Geschichte weiter (vgl. Rushkoff 2004).
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